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VG WORTTour 38: Malta - Bari (922 km)


Oliven-Plantage in Kalabrien, Süd-Italien
Oliven-Plantage in Kalabrien, Süd-Italien


Bike-Blog & Routen-Karte & Etappen-Übersicht
Malta - Ätna - Bari (27.1.-2.2.2008)
Am Ionischen Meer im Januar


Ausrüstung: Bike & More
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Bike & More
Die Idee: Malta ist vielleicht der wärmste Ort Europas im Januar. Jedenfalls ein nettes Ziel. Seit Anfang des Monats auch Euro-Land. Da die Insel nicht allzu groß ist, bietet es sich an, anschließend ein bisschen durch Sizilien zu gurken. Und Kalabrien. Basilikata. Apulien. Der italienische Stiefel bis Bari. ...und mein Kommentar:
"Europaradler Christoph Gocke (war im Frühjahr 2008 auf Malta): Malta ist von allen Ländern Europas am wenigsten zu empfehlen. Es ist eines der am dichtesten besiedelten Länder der Welt. Auch von Touristen. Völlig zersiedelt. Man entdeckt kaum ein grünes Fleckchen. Die schlechten Straßen fassen den Verkehr nicht. Staus überall. Alles ist teuer. Die Flucht mit der Fähre ins 100 km entfernte Sizilien kostet 63 Euro. Egal, nur weg von hier."

In: Herbert Lindenberg: Fahrradführer Europa: Der Reiseführer für alle Radler durch ganz Europa. Touren, Routen und Radregionen in über 40 Ländern. S. 361


Prolog: Air Malta, das Call-Center und ein fehlendes Flugticket
Sonntag, 27. Januar 2008: (Flug Frankfurt - Malta) Luqa - Mdina - St. Paul's Bay (36 km)

Ok, ich hatte den Flug erst am Freitag gebucht. Weil sich erst am Freitag die Gelegenheit ergab, eine Woche zu radeln. Opodo wollte 16 Euro haben für die Express-Zustellung des Tickets. Das schien mir ein bisschen knapp. Und warum überhaupt ein Ticket? Habe ich also die Air Malta Nummer in Frankfurt gewählt.
Unüberhörbar wurde das Gespräch in irgendein Call-Center in der Weite der maltesischen Welt gerootet. So wurde ich denn gefragt, ob ich das Gespräch auf Englisch führen wolle. Deutsch schien mir die erste Wahl, um deutsche Call-Center-Jobs in aller Welt zu fördern. Der Mann sprach auch ganz gut Deutsch. Und ich bekam meine Buchung. Buchstabierung von Name, Vorname, Email etc. nahm endlose Zeit in Anspruch. Der Preis war dann mit dem von Opodo inkl. Express-Zustellung identisch. Doch dafür bräuchte ich das Ticket nur noch am Sonntag morgen beim Lufthansa-Schalter abzuholen.
Ich habe noch mal zehn Minuten extra für die Ticket-Abholung einkalkuliert. Die Schlange an dem Schalter für hinterlegte Tickets ist überschaubar, aber alle drei Lufthansa-Mädels kämpfen mit ihren missgelaunten Computern am Sonntag Morgen. Die Stimmung schon leicht gereizt. Ich komme dran und erfahre, dass kein Ticket hinterlegt ist. Meine Buchung ist zwar dokumentiert, aber es bräuchte ein Ticket. Air Malta ist noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen und kennt kein electronic ticketing.
Die nette LH-Mitarbeiterin telefoniert in der Sonntag-Morgen-Landschaft herum. "Swiss Promm" stelle normalerweise Air Malta Tickets aus. Nicht aber am Sonntag. Obwohl die nur ein paar Schalter weiter sitzen. Auch mit dem Air Malta Call-Center spricht sie. Irgend jemand hat einen Fehler gemacht. Und niemand kann ihn jetzt beheben.
Alles, was mir die LH-Mitarbeiterin anbietet: Ich könne ja noch ein Ticket kaufen für den Flug und eines der beiden Tickets später wieder erstatten lassen. Ich meine noch, dass ich m.E. überhaupt kein Ticket brauche. Zumal dieser Air Malta Flug von der Lufthansa durchgeführt wird. Mit Lufthansa-Maschine, Lufthansa-Personal, aber nur mit Air Malta Ticket. Da ist sie ganz anderer Meinung. Das neue Ticket ist noch einmal sieben Euro teurer. Service-Charges habe ich jetzt genug gezahlt. Und im Tohuwabohu der immer knapper werdenden Zeit verschwindet eine Schraube meines Vorderlichts auf nimmer Wiedersehen. Vor allem kann ich das Licht nicht abmontieren. Bei Lufttransporten werden sie allzu häufig demoliert. Klebe ich es am Rahmen fest.

Linksverkehr: Alter Bus bei Cirkewwa, MaltaLuqa - Mdina - St. Paul's Bay (36 km)
Malta: Das Fahrrad ist zur Abwechslung das erste, was auf dem Förderband erscheint, bzw. durch die Durchreiche gepresst wird. Ich stehe vorgewarnt bereit und bringe das Rad in Sicherheit. Nachdem alles montiert ist, (das Licht funktioniert natürlich nicht mehr) schaue ich in der Departure Hall noch beim Air Malta Schalter vorbei.
Der Malta-Mann ruft beim Call-Center an. Dort weiß man von meiner Existenz und meinen Problemen, könne aber heute nichts für mich tun. Ich solle doch am Montag nachmittag mal anrufen und mit Roberta sprechen. Ich zähle es eigentlich nicht zu meinen Ferienvergnügen, Hotlines von Air Malta anzurufen, aber an Erstattung ist hier am Herzen von Air Malta auf dem Flughafen von Luqa nicht zu kommen.
Auf Malta ist es noch ein bisschen wärmer als in Mainz. Die Sonne scheint, ein paar Wölkchen sind auch da, die Autos fahren links und die Straßen sind voll. Man entdeckt kaum ein grünes Fleckchen auf diesem Teil der Insel. Überbevölkert, meine erste Diagnose. Bis Mdina quäle ich mich umgeben von Autos. Wie schreibt der Lonely Planet so schön: "Malta is not a good option for a cycling holiday."
Mdina ist eine schöne Festung mit einem Haufen Kirchen. Mdina ist unschwer als Arabisch zu identifizieren. Malti, die maltesische Sprache, ist eigentlich semitisch. Über die Jahrhunderte angereichert mit Französisch, Italienisch, Englisch. Es klingt fast Arabisch. Sie schreiben es netter Weise in Latein. Christliche Araber sind viele Maltesen der Sprache nach. Fast ausschließlich Katholiken, die in Malti zu "Alla" beten.

Chris on the Bike: Radl-Route auf Malta Hinter Mdina wähle ich zur Abwechselung kleine Straßen. Verkehr weniger, Asphalt schlechter, wenn nicht sehr schlecht. Der Westteil der Insel ist etwas weniger besiedelt. Viele Mauern ziehen sich um kleinste Parzellen. Der Winter ist die fruchtbare Zeit auf Malta, der Sommer ist zu heiß. Die Mauern sollen den Ackerboden aufhalten. Nicht nur heute fegt kräftiger Wind über die Insel. Westwind. Gegenwind.
Es ist mühsam. Ich kämpfe mich in die Paulus-Bucht. Der Apostel soll hier nach einem Schiffbruch notgelandet sein und sogleich eine Gemeinde gegründet haben. Das Hotel, das ich gestern bei hrs gebucht habe, suche ich auf der West-Seite der Bucht vergebens, dafür sehe ich die riesige Paulus-Statue auf einer vorgelagerten Insel. Zurück durch die Bucht.
Das Hotel war auf dem hrs-Plan schlicht völlig falsch lokalisiert. Da es mitten in dem unübersichtlichen Straßengewirr von Bugibba liegt, brauche ich nun einige Zeit, es zu finden. Meine Laune wird auch nicht dadurch aufgebessert, dass ich an einem Super-Hotel direkt am Meer vorbeikomme, das mit 25 Euro nur ein Euro teurer gewesen wäre als mein Crown. Beides Vier-Sterne-Etablissements. Nur beim Crown ist schwer zu sagen, bei welcher Lotterie sie die ganzen Sterne gewonnen haben. Alles mieft, ranzig, der Swimming-Pool draußen zu kalt, drinnen zu klein, die Sauna zu lau. Das Zimmer ist ganz ok. Immerhin mit ARD. Schließlich ist Wahlabend in Hessen und Niedersachsen. Ein weitgehend misslungener Start.

Inschrift des Tages: "Keep Left!"


Häuserfront im Hafen von Valletta, Malta
Häuserfront im Hafen von Valletta, Malta


Malta-Debakel: Adam, Eva, Roberta und der Baron von Guttenberg
Montag, 28. Januar 2008: St. Paul's Bay - Cirkewwa - Vallletta - Fähre (Malta/Italien) - Pozzallo (57 km)

Weiter so, Malta. Das Frühstück in dem abgeschengelten Restaurant in der vierten Etage hat ebensowenig vier Sterne verdient. Mein persönlicher Höhepunkt ist der Schwung, mit dem ein Männerpärchen am Nachbartisch, das mitgebrachte Nutella-Glas auf den Tisch stellt. Es lebe das Abenteuer! Mit einer Frau an ihrem andern Nachbartisch tauschen sie sich darüber aus, ob eine Woche oder zehn Tage die ideale Urlaubsdauer auf der Mini-Insel ist. Vermutlich kennt man nach drei, vier Tagen auch die letzte Bucht.
Obwohl ich heut keineswegs so weit komme, wie gedacht. Erst mal gilt es definitiv zu klären, dass weder das Vorder- noch das Rücklicht zu gebrauchen ist. Den Halter meiner Lenkertasche habe ich gestern im Missmut der Hotel-Ankunft aus der Halterung gerissen. Lässt sich nur provisorisch mit Kabel-Resten befestigen. Immerhin kann ich so die Straßen-Karte beim Fahren sehen.
Zum zweiten Mal radle ich auf die West-Seite der Paulus-Bucht, um nunmehr die Fähre nach Gozo anzusteuern. Drei, vier Hügel liegen dazwischen und jede Menge Gegenwind. Ich komme nur zeitlupenähnlich voran. Als ich den Fährhafen erreiche, reicht die Zeit nicht mehr, Gozo, die Schwester-Insel von Malta, zu besuchen. Dort wollte ich mir ein paar neolithische Trümmer anschaun. Wird nix draus. Immerhin, das West-Ende von Malta hab ich erreicht.
Auf dem Rückweg mache ich einen Schlenker zur Kirche von Mellieha. Dort streikt auch noch der Fotoapparat. Er fährt bei jedem Start die komplette Festplatte hoch und fängt bei Adam und Eva an: Wollen Sie Datum und Zeit einstellen? Neiiin. Nicht schon wieder. Die warum auch immer im Ladegerät über Nacht heiß gelaufenen Akkus wollen auch nicht so recht. Ein Paar ist sofort wieder leer.
Ich radle an der Nordküste entlang nach Valletta. Jetzt natürlich mit kräftigstem Rückenwind. So habe ich Zeit, ein bisschen die Hauptstadt zu besichtigen, wo die Vorbereitungen für den "Karnival ta Malta" auf vollen Touren laufen. Ich entschließe mich zu einer Besichtigung der Kathedrale. Es lockt die Grabplatte von Wolfgang Philipp Baron von Guttenberg mit einem Skelett und der Inschrift: "Fuit et tu non eris. Fumus, humus sumus et cinis est nostra ultima finis." (Er ist gewesen, und du wirst auch nicht sein. Rauch, Erde sind wir, und Asche ist unser letztes Ende.)
Welcome Euro: Begrüßungs-Plakat zur Euro-Einführung 2008 im Hafen von Valletta, Malta Kostenpunkt: 5,82 Euro. Fast alle Euro-Preise sind krumm, so wie bei uns bei der Einführung des Euro vor sechs Jahren (Welcome-Euro-Plakat: Foto rechts). Auch hier gelten in einer Übergangszeit beide Währungen. Viele Firmen haben sich zu einer 1:1 Umstellung verpflichtet.
Der Mann an der Kasse bietet mir an, meinen Fahrrad-Helm aufzubewahren, was ich dankend ablehne. Der Mann an der Karten-Kontrolle will mir den Helm, den ich in der Hand trage, abnehmen. Es reicht. Ich tausche das Ticket wieder gegen die guten Euros ein. Kaufe stattdessen ein paar Imqarret, eine lokale Fastfood-Spezialität: Plätzchen mit Dattel-Anis-Füllung. Frisch gebacken für 19 Cent. Sie sind auch nach einer Woche in Mainz noch eine Delikatesse.
Wie soll das alles enden? Malta endet wie es begann, mit einem Gespräch mit dem Call-Center von Air Malta. Ich sollte mich dort ja am Nachmittag bei Roberta melden zwecks Rückerstattung meines doppelten Flugtickets. Als ich durch das Menu durch bin, kennt niemand Roberta. Hätte ich mir ja denken können. Ich bin inzwischen schon nicht mehr auf maltesischem Boden sondern auf der Fähre nach Italien. Für rund hundert Kilometer bis zur sizilianischen Küste haben sie satte 63 Euro kassiert. Im Internet waren 41 Euro angegebenen. Dazu kommt noch ein Sprit-Zuschlag und die Steuern. Bye Bye, Malta!
Die Fähre ist leer und im letzten Tageslicht erreichen wir Pozzallo. Ich finde ein nettes Bed & Breakfast. Ein Internet-Café. Was will man mehr. Nur das Sizilien-Buch von Ralph Giordano geht mir auf den Senkel. So ein geschwollenes künstlich hoch gejazztes Geschwafel ist nur schwer zu ertragen. Alles überzogen pseudo-tiefsinnig.

Inschrift des Tages: "Fumus, humus sumus."


Festungsturm Torre Cabrera an der Mittelmeer-Küste in Pozzallo, Sizilien, Italien
Torre Cabrera in Pozzallo, Sizilien


Syrakus und Sicilfuel
Dienstag, 29. Januar 2008: Pozzallo - Syrakus - Catania (135 km)

Auch das sizilianische Frühstück kommt mit Plastik-Croissants daher. Davon hatten wir schon genug im April in Nord-Italien. Immerhin lässt einen das Frühstück im Garden House von Pozzallo nicht hungrig zurück.
Der erste Teil des Tages läuft etwas mühsam. Gegenwind jetzt aus Nordost. Die Straße kürzt die Südspitze der Insel etwas ab. Meine Hoffnung, dass es danach besser wird, ist berechtigt. Beim Lido Fontane Biancho lege ich direkt am Meer eine an sich nette Pause ein. Wenn nicht ein Köter ununterbrochen bellen würde.
Barocke Fassade der Kathedrale S. 
Maria d. Colonne (7. Jh.; unter Verwendung des antiken Tempel der Athena um 470 v.Chr.) von Syrakus/Siracusa-Ortigia, Sizilien, Italien Kurz danach die nächste Pause in Syrakus alias Siracusa. Die Altstadt-Insel Ortigia ist wirklich großartig. Die vielen kleinen Gassen klasse, solange man nicht versucht, mit dem Fahrrad gegen die Einbahnstraße zu fahren. Pause mit Cioccolato, dem fast Pudding-artigen Kakao vor dem Dom (Fassade Foto rechts), der ein umgewandelter dorischer Tempel aus dem vierten Jahrhundert v.Chr. ist. Schließlich wurde Syrakus von Griechen aus Korinth gegründet. Cicero nannte sie „größte und schönste aller griechischen Städte".
Hinter Syrakus wartet eine Armada von Raffinerien auf den Radler. Nichts für empfindliche Nasen. "Sicilfuel" ist stetig ausgeschildert. Was immer damit gemeint ist, eine gute Ortsbezeichnung ist es allemal.
Viele Teilstücke der Autostrada sind immer noch nicht fertig. So wälzt sich viel Verkehr über die Landstraße. Aber weiterhin mit Rückenwind. Auch in Catania finde ich ein nettes Quartier, ein paar Meter von der Prachtmeile Via Etnea. Die Rooms des Blue Moon sind grade renoviert. Ein älteres Ehepaar, das lange in Duisburg gelebt hat, steckt dahinter. Als Sweets sind hier Teig-Brüste mit roter Kirsche drauf zu empfehlen. Sizilien führt. Mit Air Malta dagegen trete ich per Mail in Kontakt. Eine Antwort lässt vorerst auf sich warten.

Lied-Adaptation des Tages: "Oh, Sicilia! You're breaking my heart. You're shaking my confidence daily."


Schnee-bedeckter Ätna mit Rauchfahne vor Zitrusbäumen, Sizilien, Italien
Schnee-bedeckter Ätna mit Rauchfahne vor Zitrusbäumen, Sizilien


Ätna-Lava-Gesteins-Küste bei Catania, Sizilien, ItalienÄtna-Tag: der schwarz-weiße Riese
Mittwoch, 30. Januar 2008: Catania - Messina - Fähre - Villa San Giovanni - Reggio Calabria - Brancaleone (180 km)

Am Abend konnte man den Ätna nur erahnen. Er entzog sich den Blicken durch Wolken, war umnebelt von Dunst. Die schwarze Via Etnea führte ins Nichts.
Ganz anders jetzt am Morgen. Azzurro. Blauer Himmel all überall. In diesen ragt der Ätna. Im oberen Drittel verschneit. Und auf der Spitze des Weiß eine kleine Rauchfahne, die der Wind nach Westen weht, drückt. Sie kommt nicht über den Gipfel hinaus.
Wegen der gestrigen Wolken hatte ich die Idee, den Ätna zu erradeln, schon so gut wie fallen gelassen. Jetzt, wo der Weg frei ist, kann ich mich nicht mehr recht dafür begeistern. Im Juli 2001, bei seinem bisher letzten großen Ausbruch war ich hier. Bis an den Rand der glühend fließenden Lava kam ich. Spürte die Hitze des Erdinnern. Sah, wie der Skilift zentimeterweise unter Magma begraben wurde. Wie Masten wie Streichhölzer knickten. Ein gigantisches Schauspiel. Da reicht jetzt die Motivation nicht, sich irgendwo an die Schneegrenze heranzustrampeln.
Der weiße Berg und seine schwarze, von ihm selbst geschaffene Umgebung. Aus den schwarzen Straßen und Häusern Catanias geht's hinaus an das Meeresufer: hier gebildet von erkalteten schwarzen Lavamassen, die sich auftürmen, wie sie wollen (Foto rechts).
Und die sehr fruchtbar sein können. Zitrusplantagen ziehen sich entlang der Straße. Über weite Strecken kleine Nebenstraßen, immer zur Linken vom Ätna begleitet. Der zieht immer wieder den Blick auf sich mit seinen verschiedenen Kratern und Kraken. Vorbei auch am Normannenkastell Aci Castello, dessen Felsgrund wie zu steilen Wände zurechtgestutzt wirkt (Foto links).

Aci Castello auf Ätna-Lava-Gestein an der Küste nördlich von Catania, Sizilien, Italien Noch ein Höhepunkt naht. Taormina mit seinem antiken Theater vor der Kulisse von Meer und Ätna. Läppsche 250 Meter über dem Meer. Selbst hier kann ich mich nicht so recht zum Aufstieg aufraffen. Kurz vor dem Ort eine Touristen-Info im Bahnhof der Stadt. Ich frage nach der Höhe, dem Weg, dann die verlockende Nachricht: Es gebe eine Seilbahn. Ein Kilometer hinter dem Abzweig zu den Höhen der Stadt. Nehm ich doch die.
Die Talstation ist direkt an der Nationalstraße. Doch sie ist geschlossen. Seit November. Das hätte sich vielleicht inzwischen zur drei Kilometer entfernten Touri-Info herumsprechen können...
Zurückfahren ist nicht meine Stärke. Also weiter. Der Meerenge von Messina entgegen. Zügig erreiche ich den Hafen. Die Brücke, deren Bau schon einmal an den finanziellen Erwartungen der Mafia scheiterte, soll wieder in Angriff genommen werden. Zwei Firmen bieten die Überfahrt an. Leider gibt es keine Übersicht, wer wann mit welchem Tempo übersetzt. Ich halte mich rechts Richtung Bahnhof, aus dem heraus ein langer Güterzug in den Schiffsbau gleitet.
Schon hab ich ein Ticket und rolle auf das Schiff. Selten so wenig Kontrollen, so wenig Sicherheitsbestimmungen bei einer Fähre dieser Größe erlebt. Niemand achtet darauf, ob und wie ich mein Fahrrad fixiere. Man kann auf der offenen Ladefläche bleiben. Und ziemlich hurtig sind wir auf der andern Seite.
Viertel nach vier. Eine Stunde bleibt bis zum Sonnenuntergang. Hinter dem Ätna. Dieser Blick übertrifft noch den Augenschmaus des ganzen Tages: auf der Promenade von Reggio Calabria, der Hauptstadt Kalabriens, die nicht mehr Hauptstadt ist, weil sie vom organisierten Verbrechen, i.e. 'Ndrangheta, beherrscht wird, sehe ich, wie die letzten Sonnenstrahlen hinter dem Vulkan-Monstrum verschwinden, aus dem das Rauchfähnchen immer noch signalisiert, welche Energie in ihm steckt (Foto unten).


Ätna im Sonnenuntergang von Reggio Calabria aus gesehen
Ätna im Sonnenuntergang von Reggio Calabria auf der Ost-Seite der Straße von Messina aus gesehen


Die Verkehrsführung und ein Motorradfahrer befördern mich im Halbdunkel auf die Autobahn, die stadtauswärts Richtung Süden führt. Mein Licht funktioniert aus unbekanntem Grunde nicht. Müssen Reflektoren helfen. Einen verlier ich im Laufe des Abends.
Dann die Rad-Premiere meiner Stirnlampe. Sie erhellt nicht nur die Straße, sondern quasi mein ganzes Cockpit mit Karte, Kilometerzähler, Uhr. Ein völlig neues Nachtfahr-Gefühl. Ein völlig neues Gefühl von Sicherheit. Und ich kann mit dem Kopf die Lampe dorthin schwenken, wo immer ich mehr erkennen möchte. Großartig.
Trotzdem steigert die Ungewissheit über Unterkunftsmöglichkeiten am Wegesrand die innere Unruhe. Es läuft gut. Ich fahre langsam um die Fußspitze des italienischen Stiefels herum. Im Dunkeln. Das ist ein bisschen schade. Aber es läuft zu gut. Es ist nicht zu kalt.
Die Agriturismi sind entweder zu weit vom Schuss oder mangelhaft beschildert. Alle Versuche scheitern. Dann ein Ort mit Hotel. 45 Euro wollen sie haben. Kein Verhandlungsspielraum. Die rettende Info vom Capo: In Brancaleone, 20 km weiter, gebe es zwei, drei Hotels. Also weiter.
Diese Stunde ist mal wieder der Moment, wo eine Tour gefühlt schon an ihr Ziel kommt. Wo ich merke, der Plan geht auf. Jetzt's läufts. Alles wird gut.
Nur der Kilometerzähler setzt kurz vor dem Ziel aus. Ein paar Meter vor Brancaleone gibt's die erste Unterkunft San Giorgio. Für 35 Euro. Ein junger netter Familienvater quartiert mich ein. Alles ist gut.

Schild des Tages: "procedere con prudenza"


Pause am Ufer des Ionischen Meeres bei Monasterace Marina, Kalabrien, Italien
Pause am Ufer des Ionischen Meeres bei Monasterace Marina, Kalabrien


Meeresbucht bei Bovalino Marina, Kalabrien, ItalienVolare in Crotone
Donnerstag, 31. Januar 2008: Brancaleone - Cutro - Crotone (186 km)

Frühstück bedeutet hier und heute Cappuccino und Biscuits. Das pusht. Nachdem der eine Kilometerzähler wieder läuft, ein anderer zusätzlich installiert ist und das Licht wieder brennt.
Bei Tageslicht ist der italienische Stiefel noch schöner. Die Berge, in die sich die Griechen zurückgezogen haben und deren Sprache ein Deutscher stante pede als Alt-Griechisch analysierte, was heutzutage als Attraktion durchgeht, haben sich ein wenig von der Küste entfernt. Nur ab und zu geht es auch dort auf und ab (Foto rechts). Kurz vor Catanzaro Marina zum Beispiel. Auch zu dem Dorf San Luca kurz vor Bovalino, zu dem die Spuren des sechsfachen Mafia-Mordes in Duisburg, im August 2007, führten. In San Luca schwelt seit 1991 ein Mafiakrieg zwischen den konkurrierenden Clans der Strangio/Nirta und der Vottari/Romeo Pelle.
Die schönste Passage ist dort, wo die neue Nationalstraße schon hoch über Orten und Landschaft als Brücke daherführt. Ich bleibe auf der alten Straße, die blockiert ist, weil sie nicht mehr unterhalten wird. Mit dem Fahrrad kein Problem. Die herumliegenden Steine sind keine Gefahr. Allein in den Serpentinen: ein Genuss (Foto links).

Meeresbucht bei Bovalino Marina, Kalabrien, Italien Hinter Catanzaro wird die Straße breiter. Statt Bergen zunächst eher Hügel. Recht braun. Nicht so grün, wie bisher. Vor Crotone muss man so oder so mit einem Ritt durch die Berge abkürzen. Ich wähle die Nebenstrecke über Cutro. In 20 Minuten gewinne ich beim Aufstieg 150 Höhenmeter. Und einen Blick über die hügelige Landschaft zurück zur Küste.
In Crotone, Kalabriens aktueller Hauptstadt, bin ich wieder am Meer. Die Hotelauswahl ist geringer als vom Reise Know-How angekündigt. Ich lande in der Albergo Pace, die am unteren Limit liegt. Noch enttäuschender verläuft der Abendspaziergang. Die Altstadt ist traumhaft (Foto unten), aber so leer, wie schon bald auch die Einkaufsstraßen. Internet-Cafés sind nicht mehr geöffnet.
In einer Pizzeria bekomm ich noch was zu essen. Auf dem Bildschirm wird "Mister Volare" gefeiert, dessen Hit genau 50 Jahre alt ist. Deshalb dürfen sie auf dem Bildschirm alle noch einmal singen: "Volare, oho!" Schon gegen acht ist die Stadt tot. Ist das Italien?

Schild des Tages: "Wir sprechen Deutsch und Fremdenzimmer"


Altstadt von Crotone, Kalabrien, bei Nacht
Altstadt von Crotone, Kalabrien, bei Nacht


Pferd und Olivenbaum am Ufer des Ionischen Meeres bei Bovalino Marina, Kalabrien, ItalienNiente am Neto
Freitag, 1. Februar 2008: Crotone - Policoro (184 km)

Die miese Unterkunft hat mich lang wach gelassen. Die Stirnlampe kann sich so als gute Leselampe erweisen. Wieder Cappuccino-Doping. Es ist etwas kälter, bewölkt.
Verheißungsvoll beginnt die Nebenstrecke am Hafen von Crotone. Leider fehlt an der entscheidenden Kreuzung nach etwa elf Kilometern der Hinweis "Sackgasse". In die ich eben hineinfahre. Immer argwöhnischer bebellt von den Hunden, die ich am Rand der Nationalstraße Tag für Tag zahlreich als Kadaver herumliegen sehe. So viel tote Tiere wie sehr lange nicht mehr.
Als ich schließlich nach einer Brücke über den Neto frage, ist da niente. Es reizt die Eisenbahnbrücke, aber die Züge haben auf der einspurigen Strecke hier reichlich Tempo drauf. Auf den Damm will ich stattdessen mit dem Fahrrad. Ich rutsche beim Hinaufziehen ab und das Fahrrad knallt runter, die immer noch neuen Radtaschen leiden deutlich. Überflüssig. Immerhin, der Dammweg wäre richtig gewesen. Wie ich nach dem gar nicht so langen Umweg von der Brücke über den Neto schließlich feststelle.
Alles ein bisschen Fleißarbeit heute. Der Wind macht nicht wirklich Probleme, als die Strecke der Küste und dem Ionischen Meer eine ganze Weile nach Westen folgt, um dann wieder die Nordost-Richtung zu nehmen. Paarweise auf Sichtweite am Straßenrand positionierte Prostituierte lassen keine Frühlingsgefühle aufkommen. Hautfarbe überwiegend schwarz, Haarfarben: tutti.
Die dritte 180-km-Etappe hintereinander bringt mich bis Policoro. Die Hostaria Al Buco scheint im Winterschlaf. Der zufällig vorbeikommende Nachbar lässt hoffen: in einer halben Stunde beginne das Business. So lang wärme und nähre ich mich im Supermarkt. Und dann ist der junge Hostaria-Chef vor Ort, zeigt mir begeistert seine Fahrrad-Gruppen-Angebote und lässt mich ansonsten mit mir und dem Hotel alleine. Am Morgen ziehe ich einfach die Tür hinter mir zu.

Schild des Tages: "hai una sola vita"


Hera-Tempel in Metaponto, Basilikata, Italien
Hera-Tempel in Metaponto, Basilikata


Bettler auf einer alt-griechischen Keramik im Museum von Metaponto, Basilikata, ItalienGriechen, Höhlen und der Tiefflug nach Bari
Samstag, 2. Februar 2008: Policoro - Metaponto - Matera - Aeroporto di Bari (144 km); Flug Bari - Frankfurt-Hahn

Geballter Helenismus, heute. Und noch mehr Kultur. Alles beginnt kurz hinter dem Hotel. Gegenüber der antiken Akropolis steht ein riesiges Museum. Toll gemacht, allerdings ausschließlich in Italienisch beschriftet. Wurde ja auch nur von der EU finanziert.
In Metaponto das gleiche Bild. Rund 2.000 m von der Hauptstrecke, die inzwischen fast stetig vierspurig ist und nur noch an den echten Ausfahrten verlassen werden kann, steht das Museum. Nicht ganz so groß wie in Policoro, aber die Ausstellungsstücke sind zumindest für den Laien sehr ähnlich. Griechische Vasen sind immer schön. Selbst wenn sie Bettler zeigen (Foto rechts).
Die Ausgrabungsstätten spare ich mir; nicht aber den antiken Hera-Tempel. Der liegt wieder direkt an der vierspurigen Nationalstraße. Ich wähle rechtzeitig die Nebentrasse, komme an ein nicht sehr einladendes Tor, das überraschend nicht verschlossen ist. So habe ich den ganzen Tempel (Foto oben und ganz unten) für mich und mein Fahrrad allein (dort entstanden auch die Fahrrad-Fotos auf der Ausrüstungs-Seite)

Schlucht des Bradano bei Matera, Basilikata, Italien Dass ich für den Stiefel-Absatz der italienischen Landkarte keine Zeit haben würde, war abzusehen. Also geht's querfeldein über die Berge Richtung Bari. Etwa auf halber Strecke liegt Matera mit seinen Sassi-Höhlen. Noch in den fünfziger Jahren lebten Menschen darin. Inzwischen sind sie eine Touristen-Attraktion. Fast wie Göreme.
Kurz vor der Stadt noch eine Brücke über eine tiefe Schlucht (Foto links), dann ein langer Aufstieg und endlich der Blick auf die städtische Höhlenlandschaft (Foto unten). Mit dem Fahrrad leider nicht so recht zu besichtigen - vor allem wegen der vielen Treppen.
Nachdem ich in einem Tabacchi nur Postkarten aber nicht die passenden Briefmarken bekomme, schaue ich beiläufig aufs Ticket. Stelle fest, dass der Flug eine Stunde früher startet, als von mir angenommen. Da erübrigt sich jede Besichtigung. Ein paar Kohlenhydrate, und schon sause ich über die Hügel nach Bari.
Ich habe solchen Schwung, dass ich für die 70 Kilometer statt der üblichen dreieinhalb nur zweieinhalb Stunden brauche. In angemessenem Abstand zu Bari noch einmal eine Phalanx von Prostituierten. Alle mehr oder weniger in Rot gekleidet. Mein Thermometer zeigt zehn Grad.
Dann noch ein übler Verkehrsunfall. Schon der zweite Crash in einer Woche, neben den vielen Beinahe-Crashs. Italien hat ein Viertel mehr Verkehrstote pro Einwohner als Deutschland, Litauen und Lettland aber noch einmal doppelt so viele. Schlimmer als die Italiener sind die Italienerinnen, die aus allen Ecken mit ihren Kleinwagen hervorschießen. Diesmal ist ein Motorrad mit einem Dreirad-Mini-LKW zusammengestoßen. Die Unfallopfer liegen nicht mehr herum; ein Indiz, dass sie überlebt haben.
Insgesamt geht's rund 450 Höhenmeter runter zum Meeresspiegel. Trotzdem bleibt keine Zeit für Bari. Ich radle durch düstere Industriegebiete direkt zum Flughafen. Nagelneu und immer noch übersichtlich. Die Behinderten-Toilette ist ideal für eine Wäsche, ohne dass ich Fahrrad und Gepäckstücke als vermeintliche Terror-Vehikel im Gebäude zurücklassen müsste. Das Fahrrad muss ich wie in Marseille selbst in Begleitung eines Arbeiters zum nächstbesten Aufzug bringen, in dem es vorerst verschwindet. Low cost carrier Ryanair.
Dann gibt's auch noch Briefmarken und einen Briefkasten vor der Abflughalle. Es kann heimwärts gehen, nach Hahn, wo Schnee und Winter uns empfangen. Mein Fahrrad-Computer zeichnete in dieser Woche nur Temperaturen zwischen 8 und 21 Grad auf. Nicht so warm, wie in Ralph Giordanos Sizilien-Buch, mit dem ich mich auf dem Rückflug versöhne. Wenn er auf den Spuren seines Großvaters recherchiert, ist es spannend und voller Überraschungen.

Schild des Tages: "tornante" (Haarnadelkurve)


Sassi-Höhlen in Matera, Basilikata, Italien
Sassi-Höhlen in Matera, Basilikata


Epilog: Endloser Ärger mit Air Malta - eine Chronologie

Bleibt das doppelt bezahlte Ticket für den Hinflug am 27. Januar (ausführliche Darstellung s.o.) von Frankfurt nach Malta. Auf meine Air-Malta-Mail vom 29. Januar hat zunächst wochenlang niemand geantwortet.
8. Februar 2008 Über die Frankfurter Air-Malta-Nummer werde ich mal wieder mit dem Call-Center auf Malta verbunden. Ich gerate an einen freundlichen Schweizer. Der hat von meinem Fall schon gehört. Und ist der Meinung, dass das längst hätte geregelt werden müssen. Auch wenn der ursprüngliche Fehler bei der Lufthansa liege. Roberta jedenfalls, die beim letzten Mal niemand kannte, sei die Chefin und die solle eigentlich jeder Call-Center-Agent kennen. Die würde er jetzt auch informieren und sehr bald werde sich jemand auf meinem Handy melden.
Unangekündigt bekomme ich netter Weise das Gespräch auch noch per Mail bestätigt. Ein Lichtblick: "ich habe eben diesen Vorgang an die entsprechende Stelle gegeben und man wird sich sicherlich umgehend darum kuemmern. Die entsprechende Person wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen."
18. Februar 2008 Danach zehn Tage lang nichts. Ich frage noch einmal per Mail nach. Inzwischen sind die Ticket-Kosten auch sowohl von Air Malta als auch von Lufthansa von der Kreditkarte abgerechnet worden.
20. Februar 2008 Mein Schweizer "ich hatte (endlich) mal ein paar Tage frei und komme jetzt erst dazu diese Mail zu lesen und zu bearbeiten. Ich werde mich erkundigen und Sie ueber den Stand unterrichten."
4. März 2008 Nach zwei Wochen Funkstille starte ich einen neuen Versuch: "Leider habe ich immer noch nichts gehört..."
5. März 2008 Mein Schweizer Gewährsmann bei Air Malta antwortet umgehend. Er selbst sei nicht mehr für Air Malta "eingeteilt". Seine Email-Adresse läuft auch auf die Domain "centrecom.eu". Dennoch hoffnungmachend: "werde natuerlich trotzdem versuchen entweder selbst eine Antwort zu erhalten oder Sie an den zustaendigen Sachbearbeiter zu vermitteln."
8. März 2008 Es reicht. Ich schicke eine Zahlungsreklamation an die Kreditkarten-Firma. "Bestellte Ware nicht erhalten". Und die ganze Dokumentation.
13. März 2008 Die Kreditkarten-Firma schreibt mir 143,68 Euro gut: "unter Vorbe, t".


Route Malta - Bari



Blaue Linie = Touren-Route; Buchstaben = Start und Ziel der Etappen

Etappen Malta - Ätna - Bari (27.1.-2.2.2008)

Details mit Geschwindigkeiten, Höhenmetern etc. als Excel-Tabelle

Tag Datum Start Zwischenstationen Ziel km
1. 27.1.2008 Luqa Mdina St. Paul's Bay 36
2. 28.1.2008 St. Paul's Bay Cirkewwa - Valletta - Fähre (Malta/Italien) Pozzallo 57
3. 29.1.2008 Pozzallo Syrakus Catania 135
4. 30.1.2008 Catania Messina - Fähre - Villa San Giovanni - Reggio Calabria Brancaleone 180
5. 31.1.2008 Brancaleone Cutro Crotone 186
6. 1.2.2008 Crotone Policoro 184
7. 2.2.2008 Policoro Metaponto - Matera Aeroporto di Bari 144
Summe 922

Hera-Tempel in Metaponto, Basilikata, Italien
Hera-Tempel in Metaponto, Basilikata


Mittelmeer-Umrundung
Die mediterrane Mega-Tour


Anschluss Tour 81: Bari - Vicenza (1003 km) Sept. 2016

Anschluss Tour 16: Rom - Jerba (1741 km) März/April 2002


Nächste Tour: Nizza - Andorra - Nogaro (1085 km) März/April 2008

Vorherige Tour: Dubai - Salalah (1750 km) Nov. 2007


Eine Variante dieses Textes
und weitere Texte und Fotos
von Chris on the Bike auch in

Fahrradführer Europa per Rad
(6. Auflage 2016)

Fahrradführer Europa per Rad


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Tour 48: Karakorum-Highway (1010 km) 2009
Karakorum 2009
Chris Tour 51: Khartum - Addis Abeba (1760 km) 2010
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on the Tour 58: Alpen - Prag - Berlin (2060 km) 2011
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Marokko 2012
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