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Tour 31: Paris - Hamburg (1100 km)


Nordsee-Küstenradweg in Holland

Nordsee-Küstenradweg in Holland


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Paris - Den Haag - Hamburg (29.7.-3.8.2006)
Mehr als eine Million Meter Rückenwind

Equipment: Bike & More
Equipment:
Bike & More
Die Idee: 49 Länder habe ich erradelt, Belgien und die Niederlande allerdings noch nicht. Wahre Fahrradnationen, die ich bis dato links liegen ließ. Mit massig Kanal- und Nordseeküste. Knüpfe ich also in Paris an und folge meinem Vorderrad bis Hamburg, dem Startpunkt meiner letzten Tour, der Elbe-Tour. Foto Special: Hollands Nordsee-Radweg
Foto Special:
Hollands Nordsee-Radweg

Start mit zehn Stunden Zugverspätung
Freitag, 28. Juli 2006: Zugfahrt Mainz - Mannheim - Karlsruhe - Paris
Der Zug von Mainz nach Mannheim hat angekündigte 25, reale 30 Minuten Verspätung. Ich wäre besser gar nicht eingestiegen. Schließlich habe ich in Mannheim nur 18 Minuten zum Umsteigen. Zum letzten Zug mit Fahrrad-Beförderung nach Paris an diesem Tag. Aber... vielleicht klappt's ja doch.
Kein vielleicht. Der Kartenkontrolleur versprüht wenig Mühe, den Frankreich-Zug zum Warten zu veranlassen. Meint nur scheinheilig: Vielleicht komme der ja später. Genau das herauszufinden wäre SEINE Aufgabe gewesen.
So ist in Mannheim schnell klar: Entweder ich übernachte auf Bahn-Kosten im Hotel (es ist 16 Uhr...) oder ich fahre mit einem Nachtzug. Ich entscheide mich für Letzteres. Das verschafft mir gut 90 Minuten Aufenthalt im "Reisezentrum" des Mannheimer Hauptbahnhofs.
Staiger Florida Rad mit dem TGV auf dem Bahnhof Paris EstPremium-Behandlung, weil alles auf zehn Stunden Verspätung für meine Ankunft in Paris hinausläuft. Die Dame am Schalter holt den Supervisor. Ich würde sogar einen Schlafwagen-Platz bekommen, wenn noch einer frei wäre. Ein Platz im Liegewagen wird es sein.
Aber in welchem Nachtzug? In dem von Karlsruhe nach Paris sind nur vier von acht Fahrrad-Plätzen gebucht, aber es lässt sich kein weiterer Platz buchen. Bliebe also ein Rest Ungewissheit. Mir wäre es egal, nicht aber den sehr engagierten Bahn-Bediensteten. Möglich wäre ein Nachtzug von Straßburg nach Paris, aber da ist es zu spät für die obligatorische Fahrrad-Reservierung. Bekomme ich also doch ein Ticket für Karlsruhe - Paris.
Sicherheitshalber mit einem offiziellen Begleitschreiben (in Original-Schreibweise): "An die Mitarbeiter NZ 260 - Liebe Mitarbeiter, Aufgrund d. verspäteten IC2113 von MAINZ (s. Anlage) ist es nicht mehr möglich gewesen d. Hr. Gocke, Chr., die Weiterfahrt fortsetzt. Daher bitte Ich Sie den Hr. Gocke ohne Fahrradreservierung aufzunehmen und ihm die Weiterfahrt in ihrem Zug zu gestatten! MfG..." Dazu ein Stempel: "DB Vertrieb GmbH Reisezentrum Mannheim"
Ich fahre direkt nach Karlsruhe, gehe dort shoppen und sitze einige Stunden vor dem Schloss. Um 0:54 h soll der Zug in Karlsruhe starten. Als ich den Bahnhof erreiche, wird ein halbe Stunde Verspätung angezeigt. Am Bahnsteig steht aber schon ein Zugteil, der in Karlsruhe an den Nachtzug 260 gehängt wird. In diesem Zug hat jeder Waggon so viele Fahrradplätze, dass fast alle Räder rund um den Hauptbahnhof mitgenommen werden könnten. Irgendwann kommt der Zug tatsächlich, die Schlafwagenplätze sind tatsächlich alle belegt ("Nous sommes complets"), reguläre Radplätze gibt's zu Hauf und wegen der wenigen Buchungen im Liegewagen - trotz Freitagnacht mitten in der Sommer-Ferien-Hochsaison - bekomme ich ein Abteil ganz für mich allein. Bonne nuit.

Gelber Fahrradhelm vor der Kathedrale von AmiensTour de France: Paris, Senlis, Amiens und Flandern
Samstag, 29. Juli 2006: Paris - Senlis - Amiens - St. Pol sur Ternoise (202 km)
Gut ausgeschlafen entsteige ich aus meinem Einzelliegewagenabteil am Gare de l'Est in Paris (Foto rechts). Und das nur noch eine Viertelstunde nach Fahrplan. Statt 20:59 h bin ich nun um 7:15 h hier. Zehn Stunden und fünfzehn Minuten Verspätung. Selbst für einen Bahnvielfahrer eine beachtliche Zeit. Kurz darauf geht's los. Samstag morgen. Paris erwacht langsam. Straßen werden gereinigt und sind ansonsten verlassene Pisten für Fernradler. Es geht schnurstraks nach Norden. Auf der Nationalstraße 2 bzw. 17 nach Senlis. Sehr angenehme Fahrt. Obwohl die Strecke zwischen zwei Flughäfen verläuft: Le Bourget und Roissy (CDG).
Am Morgen die Kathedrale von Senlis, am Nachmittag die von Amiens (Foto links). Der seitliche Rückenwind macht's möglich. Das Anfangstempo von 22,2 km/h lässt im Laufe des Tages nach, aber es wird auch stetig wärmer und hügeliger. Am Ende habe ich unerwartet 1416 Höhenmeter genommen.
In Doullens habe ich schon einen Zimmerschlüssel in der Hand, doch als die ansonsten Gästelosen Besitzer mein Fahrrad ein paar Häuser weiter im Freien unterbringen wollen, verlasse ich die Szenerie, um danach festzustellen, dass in diesem Ort sonst kein Zimmer zu kriegen ist. Auch Hotel-Besitzer machen in Frankreich bekanntlich gern im Sommer Urlaub. Raffe ich mich noch einmal auf. Erreiche nach 202 km St. Pol sur Ternoise. Auch hier hat nur ein Hotel noch freie, schöne Zimmer.

Straßenbahn an der belgischen KüsteBelgien: Küste mit Straßenbahn
Sonntag, 30. Juli 2006: St. Pol sur Ternoise - Hazebrouck - Hondschoote - Grenze Frankreich/Belgien - Houtem - De Panne - Knokke-Heist - Grenze Belgien/Niederlande - Breskens - Fähre - Vlissingen - Middelburg (200 km)
Flacher. Bewölkter. Ab und zu tröpfelt es. Die Hitze ist für den Rest der Tour passé. Westwind treibt mich anfangs auf 23,1 km/h. Hazebrouck heißt der nächstgrößere Ort. Fast alle Namen klingen schon Flämisch.
In Hondschoote radle ich kurzentschlossen über die Grenze nach Belgien, meinem 50. Radtouren-Land. Fahre an der Grenze entlang zum Strand, weil ich die komplette belgische, d.h. flämische Küste erleben will. 67 km ist sie lang. Ich werde 89 belgische Kilometer zurücklegen. Teils auf der "Kust Fietsroute", dem neu angelegten Küstenradweg, den die Tourismusorganisation in Westflandern stark promotet, u.a. mit einer kostenlosen Karte.
Mir verläuft die Route zu häufig abseits des Meeres. Ich bevorzuge Promenadenfahrten, was auch weitgehend erlaubt ist. Unterschiedlichste Fun-Räder werden alle paar Meter verliehen.
Ja, die Promenade: Ein Ort ist wie der andere: Überall stehen etwa zehn-geschossige Wohnhausblöcke in einer langen Reihe an jeder Promenade. Und davor oder dahinter verläuft die Straßenbahn: zwei Gleise verbinden die französische mit der holländischen Grenze (Foto rechts). Eine bizarr zugebaute Küste. Wunderbar treffend beschrieben samt Villen, Flughafen, Rennbahn von Zora del Buono in einem Beitrag für die 50. Ausgabe der Meereszeitung Mare im Juni/Juli 2005: "Durch Raum und Zeit". Nach der Lektüre wollte ich unbedingt die ganze belgische Küste sehen.
Am Nachmittag bin ich schon durch. In Holland. Setze auf die Insel Walcheren über, was in Breskens nach dem Bau eines Tunnels weiter östlich nur noch für Fußgänger und Radfahrer möglich ist. Nicht einmal jede Fähre nimmt auch Fahrräder mit. Bleibt noch eine traumhafte Kanalfahrt (Foto sh. Equipment-Seite) nach Middelburg, wo ich dank umfangreicher Zimmersuche noch den 200. Tages-Kilometer erreiche (Abendstimmung sh. Foto Special).

Christoph Gocke auf einer Bank in HollandNiederlande: Allertraumhafteste Dünenlandschaft
Montag, 31. Juli 2006: Middelburg - Rozenburg - Fähre - Maassluis - Den Haag - Zandvoort - Haarlem - IJmuiden - Fähre - Bergen aan Zee (201 km)
Radlerparadies Niederlande. Bestens markierte Radwege parallel zu fast jeder Straße. Breite Fahrrad-Highways mit eigenen Verkehrszeichen, häufig zwar mit Backsteinen gepflastert, trotzdem angenehm zu fahren, was sogar Rennradler goutieren.
Anfangs 25,5 km/h. Blowin' with the Wind. Auf langen Dämmen mit Gezeitenkraftwerken. Schon kann ich Pause machen in dem beschaulichen Goedereede (Foto links). Kälter heute, zunächst bedeckt.
Meine Karte verrät nicht eindeutig, ob ich konsequent an der Küste entlang Fähren und Brücken vorfinde. Es zeigt sich: Alle Verbindungen sind da. Durch die Ausläufer des Rotterdamer Euroports werden die Radler teils über breite separate Hochstraßen gut geleitet und landen schließlich an einer Fähre von Roozenburg nach Maassluis, die Rotterdam rechts liegen lässt.

Iris, the green bike girlDer Weg nach Den Haag führt an der Autobahn-ähnlichen N213 entlang, weil mir der Umweg über Hoek van Holland, wo der Nordsee-Radweg mit einer Fährfahrt ins englische Harwich fortgesetzt werden kann, zu weit ist. Auf den Nordsee-Radweg stoße ich so erst in Scheveningen, dem Strandbad von Den Haags, das ich recht flüchtig durchradle, gleichwohl alte und neue Architetur wahrnehmend (sh. Foto Special).
Die 50, 60 km bis Zandvoort sind die allertraumhaftesten. Durch eine endlose Dünenlandschaft im warmen Nachmittags-Sonnenlicht (Foto oben und auf der Equipment-Seite). Purer Genuss. Und die Seebäder Katwijk, Noordwijk und Zandvoort sind so ganz anders als die belgische Dauerküste mit ihren Brutalo-Fassaden zur Seeseite.
Nach Zandvoort wird es beschwerlich. Der Weg verlässt die Küste, weicht der Rennstrecke und dem Nationalpark. Und ist vor allem sehr unbefriedigend beschildert. Gelegentlich am Straßenrand stehende Karten helfen nicht weiter. Vorteil: Ich komme bei der Frage nach dem Weg mit Leuten ins Gespräch.
Zum Beispiel mit Iris, die gestern ihr Fahrrad grün gestrichen hat (Foto rechts): "Damit ich es leichter finde zwischen den vielen Rädern auf den Parkplätzen." Sehr sympathisch, sehr nett, ein bisschen skeptisch: Als ich sie frage, ob ich sie fotografieren könne, fragt sie, ob ich das ständig tue.
Auf der gemeinsamen Fährfahrt bei IJmuiden (sh. Foto Special) verdanke ich ihr noch, dass ich meinen Helm nicht vergesse, bevor es wieder allein weitergeht in schönster Dünenlandschaft. Jetzt gelegentlich bewaldet. Der Radweg führt kreuz und quer dadurch. Leider ist die Radweg-Beschilderung unbefriedigend: auf kleinen Sockeln am Boden (sh. Foto Special) ist der Nordsee-Radweg, die "Nordzee route", häufig nur ganz klein mit seiner Bezeichnung LF1b (in südlicher Richtung) bzw. LF1a (in nördlicher Richtung) bezeichnet. Alles ist so klein, dass ich fast an jeder Kreuzung anhalten muss, um genau hinzuschaun.
Bergen aan Zee ist kleiner als ich es von einem Kurzurlaub in Erinnerung hatte und fast völlig ausgebucht, hauptsächlich von Deutschen. Ich finde schließlich noch ein kleines Zimmer, heute nach 201 km, gefolgt von einem Wellenbad in der sturmvollen Nordsee. Noch ein angenehmer Effekt des Rückenwinds.

Deich mit Fahrradweg auf dem Ijsselmeer-Damm, NiederlandeDienstag, 1. August 2006: Bergen aan Zee - Wieringerwaard - Den Oever - Leeuwarden - Groningen (195 km)
Regen verschiebt den Aufbruch bis zehn vor zehn. Auch danach gibt es noch zwei, drei Regenpausen. Der Weg führt noch einmal durch famose Dünenlandschaften. Auf einem Campingplatz lädt ein Riesen-"Spar"-Supermarkt zum Shoppen ein. Ein Joghurt-Becher knallt mir vom Fahrrad auf die Pflastersteine. Bleibt der Vanilla Vla, der literweise verkaufte holländische Pudding.
Ich verlasse den Nordsee-Radweg, weil er im Zick-Zack-Kurs mit einem Schlenker über Den Helder zum Ijsselmeer führt, und will den direkten Weg zum Ijsselmeer-Damm nehmen über Anna Pawlowna, auf meiner Karte von 2003 eine kleine, süße Straße. Aber diese Straße ist ausgebaut und für Fahrräder gesperrt. Radweg Fehlanzeige. Ich gurke kreuz und quer durch die Gegend. Es dauert wohl eine Stunde incl. Regenpausen unter einem Baum und an einer Tankstelle, bis ich auf den geplanten Weg zurückkehre.
Dann mal wieder eine Beton-Asphalt-Damm-Piste seeseitig als Radweg (sh. Foto Special) bis zum Beginn des 34 km langen Ijsselmeer-Damms. Rechts vom Radweg vier Autospuren und das Ijsselmeer, links der Damm-Deich (Foto links). Nur ganz selten kommt man auf dessen Höhe.
In der zweiten Hälfte folge ich drei Jungs, die auf 400km das Ijsselmeer umrunden. Von ihnen gezogen und mit Rückenwind fliegend rase ich nach Friesland. Hier wieder relativ enttäuschende Beschilderung und noch enttäuschendere Infos von der Tourist-Info, holländisch "VVV". Aber mit Befragungen finde ich den Weg Richtung Osten.
In Leeuwarden gibt's ein Jerusalem-, in Groningen ein Tel-Aviv-Restaurant. Es ist 21:21 h als ich Aurora, die ich vor anderthalb Jahren als Ökumenischer Begleiter in Jayyous kennengelernt habe, vor der riesigen Uni-Klinik der Studentenstadt treffe. Sie kocht lange, wir reden lange, ein schönes Wiedersehen - trotz Krieg im Libanon.

Staiger Florida Rad am Elisabeth-Fehn-KanalDisillusion Deutschland: Hunte, Weser, Elbe
Mittwoch, 2. August 2006: Groningen - Winschoterdiep - Nieuweschans - Grenze Niederlande/Deutschland - Bunde - Weener - Elisabeth-Fehn-Kanal - Küsten-Kanal - Oldenburg - Hunte-Radweg - Weser-Radweg - Brake (173 km)
Heute wechselhaftes Wetter. Beschilderung wieder besser, gelegentlich lückenhaft. An einer dieser Lücken mosert ein deutscher Radler rum, biegt in ein Wohngebiet, durch das er vielleicht heute noch kurvt.
Mich hat gerade ein Aldi-Einkauf glücklich gemacht. Ich muss aber auch einen Umweg fahren. Obwohl ich im Großen und Ganzen der Winschoterdiep folge.
Ohne jeglicheGrenzmarkierung finde ich mich plötzlich in Deutschland wieder. Immer etwas desillusionierend, weil Straßen und Menschen einem nicht so fremd sind, auch wenn ich in diesen Orten noch nie war. Identitätsstiftung durch Straßenmarkierung, Straßenschilder und Autokennzeichen.
Im weiteren Verlauf des Tages bevorzuge ich einfache Streckenführung statt der kürzeren, schnelleren Wegen mit vielen Haken. So rollt's dann irgendwann richtig. Am Elisabeth-Fehn-Kanal (Foto rechts) und am Küsten-Kanal entlang nach Oldenburg, das in trüber Frühabendstimmung brütet. Weiter über den schönen Radweg entlang der Hunte, der nahtlos in den Weser-Radweg übergeht. Schließlich verpasse ich in Brake die letzte Fähre über die Weser und bleibe deshalb.

Ortsschild Hamburg mit Fahrradgepäck im AnschnittDonnerstag, 3. August 2006: Brake - Fähre - Sandstedt - Bremervörde - Hamburg-Finkenwerder - Fähre Linie 62 - Hamburg-Övelgönne - Hamburg (129 km)
Wieder wird das Wetter im Laufe des Tages immer besser. Kein Regen, nur morgens bewölkt. Heute ist es leichter der (deutschen Fahrrad-)Karte zu folgen. Viele sehr schöne reine Fahrradabschnitte durch Wälder und Felder. Ein lockerer letzter Tag. Nur das sich stetig erweiternde Airbus-Gelände auf Finkenwerder führt mich in eine Sackgasse.
Kurz zuvor die erste Ziel-Linie, das Stadtschild von Hamburg (Foto links). Dann eine letzte Fähre. Die städtische Linie 62. Sie setzt mich fast genau dort ab, wo meine Elbe-Tour Hamburg - Dresden vor vier Wochen begann: an der Strandperle im Hamburger Stadtteil Övelgönne, einem Ufer-Biergarten, der heute Nachmittag anders als an meinem damaligen Start-Morgen geöffnet ist. So komme ich endlich zu meinem Radler. Hier ist in der Nachmittagssonne richtig Betrieb. Einige liegen sonnend im Sand.
Nur ein riesiger, nasser, stinkender Hund an der Essensausgabe trübt meine Stimmung. Ähnlich wie im "Reisezentrum" der Bahn, wo ich nicht mit Fahrrad samt Gepäck hineinsoll, was eine Armada von Security-Männern machtvoll fprdert. Das sei zu gefährlich: "Wenn es jetzt hier brennen würde..." Na gut, kaufe ich mein Ticket am Automaten. Freie Fahrradplätze gibt es entgegen der Prognose der Security-Armada ("Fahrradkarten verkauft Ihnen wohl kaum jemand, weil es für eine Reservierung jetzt zu spät ist."). Immerhin komme ich in Mainz nicht wieder mit zehn Stunden Verspätung an, wie zu Beginn der Tour in Paris.


Route Paris - Hamburg



Blaue Linie = Touren-Route; Buchstaben = Start und Ziel der Etappen

Etappen Paris - Den Haag - Hamburg (29.7.-3.8.2006)

Details mit Geschwindigkeiten, Höhenmetern etc. als Excel-Tabelle

Tag Datum Start Zwischenstationen Ziel km
1. 29.7.2006 Paris Senlis - Amiens St. Pol sur Ternoise 202
2. 30.7.2006 St. Pol sur Ternoise Hazebrouck - Hondschoote - Grenze Frankreich/Belgien - Houtem - De Panne - Knokke-Heist - Grenze Belgien/Niederlande - Breskens - Fähre - Vlissingen Middelburg 200
3. 31.7.2006 Middelburg Rozenburg - Fähre - Maassluis - Den Haag - Zandvoort - Haarlem - IJmuiden - Fähre Bergen aan Zee 201
4. 1.8.2006 Bergen aan Zee Wieringerwaard - Den Oever - Leeuwarden Groningen 195
5. 2.8.2006 Groningen Winschoterdiep - Nieuweschans - Grenze Niederlande/Deutschland - Bunde - Weener - Elisabeth-Fehn-Kanal - Küsten-Kanal - Oldenburg - Hunte-Radweg - Weser-Radweg Brake 173
6. 3.8.2006 Brake Fähre - Sandstedt - Bremervörde - Hamburg-Finkenwerder - Fähre Linie 62 - Hamburg-Övelgönne Hamburg 129
Summe 1100

Strandperle in Hamburg

Das Ziel war der Start (der vorherigen Tour): Hamburgs Strandperle


Anschluss Tour 88: Den Haag - Duisburg (299 km) Aug. 2017

Anschluss Tour 71: Ostende - Hull (563 km) Aug. 2014

Anschluss Tour 64: Essen - Borkum (980 km) April/Mai 2013

Anschluss Tour 54: Lyon - Paris (562 km) Nov. 2010

Anschluss Tour 30: Hamburg - Dresden (604 km) Juli 2006

Anschluss Tour 26: Paris - Trier (477 km) März 2005

Anschluss Tour 25: Brest - Mainz (4455 km) Aug./Sept. 2004


Nächste Tour: Samarkand - Kashgar (1200 km) Sept. 2006

Vorherige Tour: Hamburg - Dresden (604 km) Juli 2006


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Tour 48: Karakorum-Highway (1010 km) 2009
Karakorum 2009
Chris Tour 51: Khartum - Addis Abeba (1760 km) 2010
Äthiopien 2010
on the Tour 58: Alpen - Prag - Berlin (2060 km) 2011
Moldau 2011
Bike Tour 59: Errachidia - Agadir (1005 km) 2012
Marokko 2012
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