Tour 48: Karakorum-Highway (1010 km) 2009
Karakorum 2009
Chris Tour 51: Khartum - Addis Abeba (1760 km) 2010
Äthiopien 2010
on the Tour 58: Alpen - Prag - Berlin (2060 km) 2011
Moldau 2011
Bike Tour 59: Errachidia - Agadir (1005 km) 2012
Marokko 2012

Home: Alle Touren Karte Bikes Run & Fun Links Kontakt Suchen EAPPI: Palästina/Israel

VG WORTHôtel de la Chancellerie
Fontainebleau
1, Rue de la Chancellerie, 77300 Fontainebleau, Frankreich


Hôtel de la Chancellerie in Fontainebleau
Hôtel de la Chancellerie in Fontainebleau

Warnung: Bett-Wanzen im Hôtel de la Chancellerie in Fontainebleau
Attention: Punaises de lit à l'Hôtel de la Chancellerie à Fontainebleau
Warning: Bed Bugs in the Hôtel de la Chancellerie at Fontainebleau
(12./13.11.2010)

auf Deutsch

Unangenehme Nacht in Fontainebleau. Im Hôtel de la Chancellerie lauern Bett-Wanzen in den Matratzen unseres Zimmers. Wir werden Opfer zahlreicher Bisse, aber die neue chinesische Hotel-Besitzerin weigert sich, den Preis für die Übernachtung zurückzuzahlen. Hier die Details auf Deutsch:
en Francais

Nuit desagréable à Fontainebleau. Dans notre chambre à l'Hôtel de la Chancellerie il y a des punaises de lit parmi les matelas. Elles nous ont piqué plusieurs fois. Mais la nouvelle patrone chinoise refuse, de rembourser le prix de la chambre. Voici les détails en allemand:
in English

Uncomfortable night at Fontainebleau. In our room of the Hotel de la Chancellerie bed bugs are waiting in the matrasses. We get lots of bites. But the new Chinese owner of the hotel rejects any pleas for paying back the price of the room. The details in German:


Bett-Wanzen und eine wenig entgegenkommende chinesische Hotel-Besitzerin

Freitag/Samstag, 12./13. November 2010: Hôtel de la Chancellerie in Fontainebleau
Zimmer Nr. 2 im Hôtel de la Chancellerie in Fontainebleau, Frankreich Zimmer Nr. 2 im Zwei-Sterne-Hotel: Um 2:13 Uhr weckt mich Miri. Ihr Körper ist übersät von Stichen. 43 zählen wir am nächsten Tag. Die Ursache ist schnell gefunden: Ihr Bett wimmelt von Wanzen. Die wir erwischen und erdrücken sind voller Blut. Auch auf meinem Bett finden sich blutvolle Wanzen. Letztlich finden sich mindestens 13 Stiche an meinem Körper. Ich gehe zum Nachtportier, bitte um ein anderes Zimmer. Er bietet mir zunächst ein Zimmer mit Grand Lit an, auf hartnäckige Bitte, da wir zwei getrennte Betten haben, ein weiteres Zimmer. Hier finden sich keine Wanzen. Schlafen kann ich trotzdem erst nach fünf Uhr.
Um 7 Uhr 30 stehen wir auf, sehen all unsere Klamotten auf Wanzen hin durch, packen ein. Verlangen an der Rezeption, wo inzwischen eine weitere Dame ist, unser Geld zurück. Die Dame weigert sich, telefoniert die neue chinesische Besitzerin herbei. Die trifft nach einer halben Stunde gg. 8 Uhr 30 ein. Wir besichtigen das Zimmer. Neben den Blutspuren der Nacht findet sich eine dicke fette Wanze voller Blut zwischen den Matratzen meines Bettes. Die Chinesin erklärt, sie sei erst seit Anfang Oktober Besitzerin und bemühe sich gerade, das Hotel durch Renovierung zu verbessern. Sie weigert sich irgendeine Rückzahlung zu leisten. Sie hatte - ungewöhnlicher Weise - verlangt, dass wir Zimmer und Frühstück gleich bei der Ankunft zahlen. Wir gehen zurück zur Rezeption.

Bisse der Bett-Wanzen, Hôtel de la Chancellerie in Fontainebleau, Frankreich Da wir uns nicht einigen können, bitten wir, die Polizei zu rufen. Daraufhin bietet die Chinesin an, die Hälfte des Preises fürs Zimmer zurückzuzahlen: 35 von 70 Euro. Weitere zwölf Euro haben wir für das Frühstück gezahlt, auf das wir nunmehr keinen Hunger haben. Wir lehnen ab.
Ich bitte erneut darum, die Polizei zu rufen. Daraufhin zeigt mir die Chinesin den offiziellen Aushang mit der Hotel-Lizenz. Ich will mir den Namen der Besitzerin aufschreiben, kann nur noch erkennen, dass sie in China geboren ist, bevor die Chinesin assistiert von dem Rezeptions-Paar mir den Zettel aus der Hand reißt und zerreißt samt meines Notizzettels. Dabei deutet der Nachtportier an, mir sein Knie in den Unterleib zu rammen.
Er verschließt die Ausgangstür, während die Chinesin endlich die Polizei ruft. Sie behauptet wir würden uns weigern, die Rechnung zu zahlen. Dabei geht es ja um eine Rückzahlung. Lange weigert sie sich, mich mit der Polizei sprechen zu lassen. Endlich kann ich mit dem Polizisten sprechen. Er schlägt vor, dass wir uns mit 50 Prozent Rückzahlung zufriedengeben. Ich akzeptiere 50 Prozent plus Frühstück. Die Chinesin diskutiert mit dem Polizisten daraufhin über das Baguette und die beiden Croissants, die sie schon bezahlt habe, willigt letztlich ein, die Hälfte des Frühstückspreises zurück zu zahlen.

Die chinesische Besitzerin des Hôtel de la Chancellerie in Fontainebleau telefoniert mit der Polizei Kaum hat sie aufgelegt, stellt sie eine neue Bedingung: Sie zahle die 41 Euros zurück, aber nur, wenn wir ihr die kleine Plastiktüte aushändigen, in der wir zwei tote Wanzen und das Taschentuch mit den Blutresten aufgehoben haben. Wir lehnen ab. Und verlassen ohne einen Euro erhalten zu haben und ohne Frühstück das Etablissement.
Wir wenden uns an das Office de Tourisme. Punkt zehn Uhr wird dort geöffnet. Die drei jungen Damen sind entsetzt von der Tüte mit den Wanzen und noch mehr von den Stichen an Miris Körper. Sie berichten von häufigeren Klagen über das Hôtel de la Chancellerie und empfehlen uns, an den Bürgermeister und an den Präsidenten der Touristen-Info von Fontainebleau zu schreiben.


Hôtel de la Chancellerie in Fontainebleau
Hôtel de la Chancellerie in Fontainebleau


Zur ganzen Tour 54: Lyon - Paris (562 km) Nov. 2010


Home: Alle Touren Karte Bikes Run & Fun Links Kontakt Suchen EAPPI: Palästina/Israel

Tour 27: Baku-Samarkand (2707 km) 2005
Seidenstraße 2005
Chris Tour 32: Samarkand-Kashgar (1200 km) 2006
Kashgar 2006
on the Tour 34: Assuan-Khartum (969 km) 2007
Sudan 2007
Bike Tour 39: Nizza - Nogaro (1085 km) 2008
Pyrenäen 2008
© Copyright 2000-2012 Christoph Gocke. Alle Rechte vorbehalten.