CHRIS & EAPPI
Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel (EAPPI) Dec. 2004 - Feb. 2005


Chronik
Montag/Dienstag, 13./14. Dez. 2004
Zusammenbruch und drei Stunden Warten für eine Strafanzeige


beobachtet und dokumentiert vom Ökumenischen Begleiter Christoph Gocke


Alle Fotos sind frei zur weiteren Verbreitung.
Bitte mit Angabe des Fotografen "Christoph Gocke (EAPPI)".


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Fortsetzung Montag, 13. Dez. 2004: Tawfik Salim bricht zusammen


Tawfik Salim pflückt Oliven an den ausgerissenen Bäumen.

Ein Fernseh-Team filmt Tawfik Salim für einen 60-minütigen Dokumentar-Film über die Folgen des Mauerbaus.


Tawfik Salim bricht zusammen, als er seine Geschichte im Interview erzählt. Das Fernseh-Team beendet schnell seine Dreharbeiten.


Dienstag, 14. Dez. 2004: Drei Stunden Warten für eine Strafanzeige


Die jüdische Siedlung Qedumim auf der Westbank: Dort müssen die Bewohner von Jayyous den Passierschein für die Mauer beantragen, um zu ihren eigenen Feldern zu kommen.

Tawfik wird im Sicherheitsabstand zum Schalter gehalten, wo ihm der 6-monatige Passierschein verweigert wird. Begrüdung: Seine Papiere wiesen nur seinen Bruder als Besitzer des Landes aus. Warum hat er dann früher immer den Passierschein problemlos erhalten?


Tawfik Salim wartet in einer Art Gefängnis-Käfig darauf, die Polizei-Station betreten zu dürfen.

Tawfik Salim kurz bevor er das Gebiet der israelischen Polizei-Station in der Siedlung Qedumim betreten darf, wo er eine Strafanzeige gegen die Firma stellen will, die 117 seiner Olivenbäume ausreißen ließ. Dies wird drei Stunden dauern.



Fortsetzung der Chronik
Sonntag, 19. Dez. 2004
Ausreißen der Olivenbäume wird fortgesetzt


Überblick der Chronik
Olivenhain-Zerstörung in Jayyous


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Bitte beachten: Ich war von Dez. 2004 bis Feb. 2005 tätig im Auftrag des Evangelischen Missionswerks in Südwestdeutschland (EMS) als ein Ökumenischer Friedensdienstler für das Programm Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel (EAPPI) des Weltkirchenrates (ÖRK). Diese Seite gibt nur meine persönlichen Ansichten wieder, die nicht unbedingt die des EMS und/oder des ÖRK sind. Wer diese Informationen verbreiten will unter Berücksichtigung des offiziellen Standpunkts der Organisationen, kann diese in Erfahrung bringen beim EMS-Koordinator, Pfr. Andreas Maurer (maurer@ems-online.org), oder beim EAPPI Communications Officer in englischer Sprache (eappi-co@jrol.com). Danke.